Ein Knoten in der Wolle ist ein vergleichsweise kleines Problem und stellt nicht grundsätzlich einen Qualitätsmangel dar, dennoch stört kaum etwas mehr beim Stricken oder Häkeln als ein Knoten mitten im Knäuel. Wir bemühen uns daher, die Anzahl der Knoten so gering wie möglich zu halten.

Wie viel Knoten im Knäuel sind erlaubt?

Bis aus der Rohwolle ein fertig gefärbter Strang geworden ist, durchläuft der Faden eine Reihe von Stationen, bei denen auch mal angeknotet werden muss. Diese sind nicht vollkommen vermeidbar, ein bis zwei Knoten pro 50g Wolle liegen in der Toleranz und sind der Branchenübliche Standard.

Was tun bei Knoten im Garn?

Lösen Sie den Knoten und verfahren Sie wie beim Beginn eines neuen Knäuels. Starten Sie mit dem neuen Faden am Anfang der Reihe, Fadenenden lassen sich so am besten zum Zusammennähen verwenden oder in den Nähten verwahren. Bei Socken sollten die Fäden nicht auf der Sohle vernäht werden, sondern seitlich auf der Innenseite, am besten diagonal zum Maschenverlauf. Einen fast unsichtbaren Fadenansatz bietet der „Russische Fadenansatz“, bei dem die beiden Fäden vor dem Verstricken mit einer Stopfnadel und einer speziellen Technik verbunden werden.

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